Die Schirmherren

Grußwort unseres bayerischen Schirmherren

Dr. Ludwig Spaenle

 

Es ist eine traurige Wahrheit: Kindesmissbrauch kann täglich und überall stattfinden.

Umso wichtiger bleibt, dass Orte der Erziehung für alle Kinder ein Schutzraum sind, in dem sie sich angstfrei und vertrauensvoll entwickeln können. Die ganze Schulfamilie ist daher gefordert, ein Klima der Offenheit, der Partizipation und des Vertrauens aufzubauen. Wir wollen in unseren Kindergärten und Schulen dauerhaft eine Kultur des Hinsehens und der Aufmerksamkeit etablieren.

Oberste Prämisse bei allen schulischen Präventionsbemühungen ist ein sensibler Umgang mit der Thematik „sexueller Missbrauch“. In der pädagogischen Praxis hat sich der Einsatz des Kinder- und Jugendtheaters bewährt. Es bietet Möglichkeiten zur Identifikation, regt zum Nachdenken an und ermutigt zum Nachleben.

Das Theaterpräventionsprojekt „Geheimsache Igel“ lädt Kinder auf behutsame Weise ein, ihrem inneren Gefühl zu vertrauen, und bestärkt sie, Grenzen zu setzen und Hilfsmöglichkeiten anzunehmen. Die Schirmherrschaft über dieses Leuchtturmprojekt zu übernehmen, war mir daher ein echtes Herzensanliegen. Mein besonderer Dank gilt allen, die dieses hilf- und segensreiche Projekt unterstützen, allen voran den Schöpfern Olaf Krätke und Thomas Garmatsch. Möge die „geheime Sache Igel“ möglichst vielen Kindern bekannt werden!

 

Dr. Ludwig Spaenle

Bayerischer Staatsminister

für Unterricht und Kultus

Grußwort unseres Schirmherren

Winfried Kretschmann

(Baden-Württemberg)

 

Hinschauen, aufmerksam zuhören, sich einmischen – der Gewalt gegen Kinder lässt sich nur dann wirksam begegnen, wenn wir uns ihr entgegenstellen. Gewalt hat viele Gesichter und ist heute vielerorts zum traurigen Alltag geworden: Körperliche und verbale Gewalt sowie Missbrauch an Kindern in Familien ebenso wie in Heimen und Kindergärten, Mobbing an Schulen, Schlägereien unter Jugendlichen, Alkohol- und Gewaltexzesse, Gewalt im Internet und in den Medien – die Liste ließe sich lange fortsetzen.

Kinder, die im Alltag Gewalt erleben, senden oftmals stumme, gleichwohl verzweifelte Hilferufe aus. Das Projekt „Geheimsache Igel", über das ich gerne die Schirmherrschaft übernommen habe, trägt dazu bei, dass Eltern, Fachleute und alle, die betroffen sind, die Zeichen richtig deuten, Gewalt frühzeitig erkennen und umgehend reagieren können.

Das Präventionstheater will Kinder stark machen. Es lehrt Kinder NEIN zu sagen. Es lässt Kinder erkennen, wann Grenzen überschritten sind, vor allem aber, wo und wie sie Hilfe erhalten.

Mein Dank gilt allen Mitwirkenden und Förderern des Projekts, dafür dass sie die Initiative ergriffen haben und der Gewalt gegen Kinder entschlossen entgegen wirken. Dem Präventionstheater wünsche ich große Resonanz und viel Erfolg!

 

Winfried Kretschmann

Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg

Grußwort unseres Schirmherren

Wolfgang Krebs

(Deutschland)

 

Gewalt hat viele Gesichter. Jeder kennt Situationen in denen er sich nicht wohl fühlt, weil er bedrängt wird. Gewalt begegnet uns immer wieder, aber Gewalt kann man auch entgegnen. Das vorliegende Projekt „Geheimsache Igel" zeigt Lösungswege auf.

Wir lernen: „NEIN!" zu sagen.

Das ist schon in der frühen Kindheit sehr wichtig. Aber nicht nur Kinder können hier lernen, wachsam zu sein, wenn sich die Gewalt durch die „Hintertür" anschleicht. Auch Erwachsene sehen durch die „Kinderbrille", wo sich Auswege für scheinbar festgefahrene Situationen finden. In so fern kann dieses Projekt ein Licht am Ende des Tunnels sein, wenn man sich darauf einlässt.

Für mich bedeutet es sehr viel, dass ich an diesem Gewaltpräventionsprojekt von Olaf Krätke mitwirken darf. Ich wünsche mir, dass „Geheimsache Igel" dazu beiträgt, unsere Welt friedlicher zu machen.

 

Wolfgang Krebs

Schauspieler, Kabarettist, Autor

Grußwort unseres Schirmherren

Alexander von Glenck

(Schweiz)

 

Wie wohl alle vernünftigen Menschen habe auch ich den Wunsch, dass Kinder so heranwachsen mögen, dass sie es nicht nötig haben Aggression und Gewaltbereitschaft zu entwickeln.

In meiner Familie ist das mit meinen Kindern auch gelungen und ich finde, es ist nicht schwer. Es ist nur unbequem, auch dann mit Interesse und Empathie bei den Kindern zu sein, wenn man müde oder angeschlagen ist.

So scheint es den Erziehungsberechtigten zunehmend zu misslingen, in geeigneter Weise für die Kinder da zu sein.

In diesem Sinne unterstütze ich gerne als Schirmherr ein Projekt wie "Geheimsache Igel" das mit Enthusiasmus diesem Mangel zu begegnen sucht.

 

 

                                                                          Alexander von Glenck

                                                                          Produzent, Schauspieler